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DO5FOX

Herzlich Willkommen!

Am 13.10.2018 habe ich einen Funkstörer erwischt, ganz ohne Peilen!


Ich war zuhause und habe einen Trägerdrücker im Scanner gehört mit Zimmerantenne mit einem sehr starken rauschfreiem Signal. Da mir momentan eh viele Verschwörungstheorien angelastet werden - ich würde Träger drücken u.a. - und mir viele andere OMs ebenfalls berichtet haben, dass sich mobile Störer vor den QTHs postieren um von dort aus zu drücken, habe ich den Störern eine Falle gestellt! Um ca. 22:00 an der Sparkasse beim Siemsen in Eckernförde, dort hörte ich einen Trägerdrücker auf dem DB0ZA mit einem Wouxun KG-UV8D ohne (!) Antenne in der Eingabe. Dann sah ich jemanden, nennen wir ihn mal Dieter F., mit einem Handfunkgerät in der Hand, dort stehend, von wo die Träger herkamen (in dem Fall von meinem QTH aus nebenan). Ich habe mich ihm genähert und der Träger (ohne Antenne) wurde immer stärker bis ca. 60m Entfernung Vollanschlag, dann habe ich ihn gestellt! Polizei gerufen, Anzeigen, Bericht geht an die BNetzA. Scheinbar wollten die mir das anhängen, dass ich ein Störer sei, weil ich mich mit meinem ehemaligen OVV und mit einem Funktionär im Distrikt mich angelegt habe, weil ich es einfach nicht hinnehmen kann, dass immer nur gegen mich Mehmet solche Sachen laufen. Gerüchte - teilweise schon ziemlich politisch (ich wäre IS-Konvertit usw.) über mich, Lügen (ich wäre geisteskrank usw.), Verschwörungstheorien (ich würde ja ganz wo anders wohnen etc.) und nun das. Aber ich habe den Störern eine gute Falle gestellt, die nun endlich zugeschnappt hat. Ohne diese Falle hätte der eine wohl Träger gedrückt und ein anderer "OM" (der mit einer Peilantenne in der Hand ankam) hätte dann von der Stelle aus, vonwo er kam gepeilt, mit Video und hätte natürlich mein QTH "gepeilt", da der Trägerdrücker ziemlich genau dazwischen stand. Da aber nicht jeder Ausländer gleich doof ist, haben die wohl nicht damit gerechnet, dass ich denen auf die Schliche komme. Das Fazit lautet also:

1. Unverhofft kommt oft, Funk stören lohnt sich also nicht, für niemanden!
2. Sich nicht von Störern ärgern lassen, sondern bedacht, systematisch und ruhig dagegen vorgehen. S-Meter beobachten, zuhören, zusammenhalten.
3. In diesem Fall: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein!

73 an alle Leser aus Eckernförde! Unser Nachbar ist die Welt. - DO5FOX

PS: Auch Trittbrettfahren lohnt sich nicht. Falls hier jemand mitliest der auch mal gerne Träger drückt, macht es doch ganz legal, wenn ihr schon QRV seid! Jeder ist herzlich eingeladen, der sich für Amateurfunk interessiert mit mir und meinem Ausbildungsrufzeichen mal so richtig Betrieb zu machen, basteln, funken, Spaß mit Technik haben. Auch ich habe mal als SWLer, reiner CB-Funker und "Afu-Azubi" angefangen. In jedem Fall lernt man auch so neue nette Leute kennen, so grüße ich auch herzlich meine Funkerfreunde vom Kanal 36 vom 11m-Band und jeden der das hier liest! Oder ihr wollt mir was spannendes zeigen, habt coole Ideen oder einfach mal eine Tasse Kaffee trinken... Funk verbindet.
Bei Interesse meldet euch: do5fox@darc.de
Ausbildungsrufzeichen: DN8FOX

PRO-Mitglied im Ortsverband D22 (OV Berlin / soziale Medien).

Der Bär ist erwacht!
OV Berlin
DOK D22     
soziale Medien


  

Amateurfunk...

...ist kurz gesagt eine technisch-wissenschaftlicher Experimentalfunk, Völkerverständigung und ein Hobby das nicht für Amateure geeignet ist, sondern für technisch interessierte Profis mit staatlicher Lizenz und dient im Regelfall der ständigen Weiterentwicklung der Funktechnik und als Hobby der Kommunikation und in Notfällen und bei Katastrophen als Kommunikationsmöglichkeit bei Hilfsaktionen und den Hilfsorganisationen und andere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), oder leiten empfangene Notrufe an diese weiter. Wobei wir schon beim Thema sind:

Notfunk!

Um einige signifikante Beispiele aus Mitteleuropa zu nennen, wo Amateurfunk den Behörden und der Bevölkerung als einziges Kommunikationsmittel miteinander und der Bevölkerung untereinander zur Verfügung stand oder mindestens der Entlastung oder Unterstützung der Rettungskräfte diente:

  • Flutkatastrophe Niederlande, 1953
  • Sturmflut in Hamburg, 1962
  • Schneekatastrophe Norddtl., 1978
  • Flugzeugabsturz Ramstein, 1988
  • Lawinenunglück in Galtür, 1999
  • Elbehochwasser, 2002
  • Sturmtief Dagmar, 2011
  • Erdbeben Norditalien, 2012

Mehr dazu siehe "Notfunk"

Der DARC

ist der nationale Verband der IARU (International Amateur Radio Union) in Deutschland. Die Landesverbände heissen "Distrikt" und sind mit Buchstaben gekennzeichnet. Jeder Distrikt ist aufgeteilt in diversen Ortsverbänden die zweistellig nummeriert sind.

Neben bundesweite Nachwuchsgewinnung, lokale Funkveranstaltungen und globale Interessensvertretungen der Funker und SWLer hat der DARC eine eigene interne und internationale Post-Infrastruktur für QSL-Karten (ähnlich wie die NATO-Feldpost). Die Nutzung ist für DARC-Mitglieder kostenlos. QSL-Karten können so von jedem Funker zu jedem anderen beliegigen Funker auf der Welt kostenlos versendet werden. QSL-Karten sind Karten die den Funkkontakt dokumentieren und bestätigen: Frequenz, Betriebsart, Datum/Zeit und Rufzeichen eines geführten Funkkontakt neben Stationsinfos und anderen wählbaren Informationen enthalten so eine QSL-Karte.

Mehr zum Dachverband der Funkamateure

Funkpioniere

Vom Morsen bis zum Smartphone: nicht selten haben Funkamateure Bahnbrechende Erfindungen gemacht, die die Industrien immer wieder verbessert und kommerzialisiert haben. Handys sind auch gewisse Digitalfunkgeräte, ein WLAN-Router könnte man auch als digitale QRP-Funkgateways betrachten (siehe Echolink), Schnurlostelefone sogar beides und auch sein Essen wärmt man gerne mittels Funkwellen wieder auf: die Geräte nennen sich nicht umsonst Mikrowelle.

Amateurfunk heute

In einer Welt wo man sein Leben blogt, alles mit Apps googelt, news via Hashtags twittert, für clicks tubet oder andere mit Likes beglückt, fragt man sich zwar "Wozu noch ein Funkgerät?", es ist aber ein tolles und spaßbringendes sowie vielseitiges Hobby, eine innovativer Entwicklungsbereich in der technischen Wissenschaft und eine wichtige Unterstützung in Not- und Katastrophenfällen sowie ein unverzichtbares Mittel in der Völkerverständigung, denn welche Religion, Hautfarbe oder ethnische Herkunft ein OM (Funkerkamerad) hat, lässt sich nicht am Rufzeichen festmachen, man freut sich über einfach jeden Kontakt, je weiter weg, umso schöner. CQ DX!

digitaler Amateurfunk

Ist technisch gesehen nur eine andere Betriebsart zum analogen Amateurfunk, jedoch in der Umsetzung ein gewaltiger Schritt in die Zukunft! Es lässt sich mit den selben Ausbreitungsbedingungen Sprache übertragen, jedoch durch die schmalbandigkeit mit einer höheren Reichweite, wegen der digitalen Betriebsart mit einer besseren Qualität und parallel dazu auch Daten, Telemetrie, GPS uvm. Durch die Rufgruppen auch gezielt an einer bestimmten Empfängergruppe und Ausbreitungsgebiet und das ist nur die Spitze des Eisbergs der Grundfunktionen...

Mehr dazu siehe "Digitalfunk"

Surplus - ein Herz für Veteranen!

Gute Funkgeräte können teuer sein und trotzdem aus mehr Schrott als Qualität. Die starren Preise machen die Geräte zudem auch noch sehr unattraktiv: ein gutes Amateurfunkgerät (zivil) kostet leider neu so viel wie ein gebrauchtes High-End-Funkgerät von Rohde&Schwarz (Surplus). Wenn ich hier von "gut" rede, dann meine ich verlässliche Qualität und kompromisslose Funktionalität wie bei dem Kurzwellentransceiver Hilberling PT-8000, die man sogar gebraucht (!) nicht unter €12000,00 bekommt. Gebrauchte zivile Amateurfunkgeräte werden sogar im schlechtesten Zustand noch mit rund 50% des Neupreises gehandelt!

Anders beim Surplus-Business: Ein SEM35 kostete dem Bund in der Anschaffung über €8.000,00 und dem Funkamateur der es der (nicht-profitorientierten) Bundeswehr wieder abkauft rund 1% des Neupreises, nicht mal €100.

Ich habe zum Beispiel einen Icom IC-725 aus den späten 90ern, in der Anschaffung hat es mich das 5-fache gekostet wie das SEM35, hat nur beste Behandlung genossen, riesen Display, Einstellgenauigkeit von 10Hz-Schritten, USB/LSB/AM/FM allen unnötigen Schnickschnack was aber alles nichts bringt, weil das Plastikding jetzt schon auf vielen Frequenzbereichen tot ist = ABSOLUTES NO-GO!

Meine Bundeswehrgeräte sind aus den 60ern und funktionieren nach 60 Jahren Panzerfahrt, Manöver, Beschuss und Erschütterungen durch Bordgeschütze noch wie neu vom Werk! Dazu auch noch Wasserdicht, EMP-fest und extrem robust und frequenzgenau und unzerstörbar! So Geräte muss man einfach lieb haben und wer weiß wo mein SEM35 und SEM 25 schon überall war, vielleicht im Schlamm bei Priština in Kosovo bei -15°C, vielleicht im Staub bei Kunduz in Afghanistan bei +45°C, was es erlebt hat sagt es mir nicht, aber was es mir bei jedem Einschalten sagt: ES LÄUFT UND LÄUFT UND LÄUFT! ...und hat irgendwie schon fast Kult-Charakter. Mehr über die guten Veteranen siehe "Surplus"

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